„Drei Weiber und ein Gockel“

Zum 30 jährigen Bühnenjubiläum spielten wir vom 22. bis 24.10.2010 die humorvolle Komödie
„Drei Weiber und ein Gockel“ von Erich Koch

Auf dem Hof von Oma Frieda sind Männer grundsätzlich nicht gern gesehen.
Die beiden Nichten Lena und Irma halten sie sich mit einem gesunden
Geschmack aus dem Stall vom Leib. Dies stört aber den Knecht Anton
nicht, denn er spielt im Hühnerstall auch den Hahn und brütet Eier aus.
Der Viehhändler Kuno, nimmt seinen Viehhandel zum Anlass, seine Tochter
Anni unterzubringen. Als dann ein kräftiges Gewitter aufkommt, flüchtet
sich Ingo, der gerade vom Bergsteigen kommt, und der Ferienurlauber  Tom
mit dem Viehhändler Kuno und seiner Anni und die robuste Nachbarin
Gunda aus verschiedenen Gründen zu Frieda. Das heftige Gewitter zwingt
die Schicksalsgemeinschaft, gemeinsam die Nacht zu verbringen.

Anni hat sich in den Hühnertoni verliebt und versteckt sich als Mann
verkleidet bei Anton. Lena und Irma zwingen Tom und Ingo, sich als Frau
zu verkleiden, weil ja Männer tabu sind auf dem Hof. Doch Irma und Lena
sind hoffnungslos verknallt. Aber Friedas Übernachtungszu-ordnung macht
zunächst alle die geheimen Sehnsüchte zunichte. Doch die Paare wissen
das wachsame Augenpaar Friedas, die sich mit Schnaps und Mistgabel
bewaffnet hat zu umgehen. Dass zum Schluss sich die Paare finden und Oma
Frieda wieder ihren Verstand zurück gewinn, ist nur dem abziehenden
Gewitter zu verdanken. Denn Gunda hat alle Verführungskünste eingesetzt,
um in Kuno einen adäquaten Ersatz für ihren toten Hahn und den
abgängigen Knecht zu erhalten.

 

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